Brigach liegt im südlichen Teil des Schwarzwaldes.
Auf dem Gebiet vom Brigach und der näheren Umgebung,
befindet man sich etwa in einer Höhe
von 820m beim Zusammenfluß von Brigach und Sommeraubach
(Gemarkung St. Georgen)
und auf 1024m über dem Meer auf dem Kesselberggipfel
(Gemarkung Nußbach, Rohrbach, Oberkirnach)
Hier steht wo der Abgang entsorgt werden soll ;-).
unweit von dem auf etwa 990 m über dem Meer liegenden
Hirzwaldhaus, Hirzwaldkolleg
und der etwas unterhalb gelegenen Landgaststätte
Hirzwald.
Diese im Wassereinzugsgebiet der Brigach gelegene
Wirtschaft gehört allerdings schon zur Gemarkung Nußbach.
Das vorwiegend vorkommende Gestein ist Granit,
ein Gemenge aus Feldspat, Quarz und Glimmer.
Buntsandstein kommt auch vor und wurde zum Teil,
wie der Granit in Steinbrüchen, in Sandbrüchen abgebaut.
Sandbruch
Erdbeben:
Da Brigach unweit des Oberrheingrabens, zwischen Basel und Mainz, liegt,
sind vereinzelt leichte Erbbeben zu spühren.
Das letzte spührbare Beben, hatte sein Epizentrum 12km unterhalb,
des etwa 21km Luftlinie entfernten Kandels (48°5′ Nord 8°2′ Ost)
Es war noch in einem Umkreis von 250km warnehmbar
und hatte eine Stärke von 5,4 auf der Richterskala.
Das Hauptbeben ereignete sich am Sonntag, den 5. Dezember 2004, um 2 Uhr 52.
Da die Brigach und der Sommeraubach der Donau zufließen haben die Bäche,
anderst als die dem Rhein zufließenden Bäche ein eher sanftes Gefälle.
Dies hat eine geringe Fließgeschwindigkeit zur Folge.
Das Tal der Brigach und die Sommerau sind also nicht steil abfallend.
Auch auf ihrem weiteren Weg durch St. Georgen, Peterzell, Villingen,
Marbach, Kirchdorf, Klengen, Grüningen und Aufen
wird die Brigach nicht zum Wildbach oder Weißwasser.
In Donaueschingen vereinigt sich die Brigach mit der aus Furtwangen kommenden,
eben so sanften Breg zur Donau, welche nach 2850 km im schwarzen Meer endet.
Im Sommer ist es aber wahrscheinlicher, dass das Brigachwasser im Rhein landet.
Dies rührt daher, dass ein Großteil des Donauwassers
an mehreren Stellen, am Brühl, bei Immendingen,
bei Tuttlingen und Fridingen,
im Karst des schwäbischen Jura versickert.
in diesem Gebiet versickern etwa 5 m3/s
Im Aachtopf tritt es, nach 13,4 km Entfernung und 180 m tiefer,
in 30 - 80 Stunden, als Aach wieder zu Tage, fließt dann,
bei Radolfzell in den Bodensee und in den Rhein.
So kann es passieren, daß einem Brigacher, sein Abwasser,
über die Bodenseewasserversorgung, wieder als Trinkwasser verkauft wird. ;-)
Das Wasser möchte einfach, obwohl die Schwaben versucht haben,
die Versickerungsstellen zu verschließen,
einfach nach Baden zurück.
Die Stuttgarter und Bayern müssen grössere Anstrengungen unternehmen,
um an das Brigachwasser zu gelangen.